In Westafrika ist das Trommeln traditionell die musikalische Grundlage bei fast allen gesellschaftlichen Anlässen. Feste werden von
Trommeln begleitet und die Musik dient ausschließlich dem Vergnügen aller Teilnehmer. Die Trommler, die oft schon als Kind Interesse gezeigt haben, wurden über viele Jahre hinweg in dieser Art von Kunst unterwiesen, bis sie ein grundlegendes Verständnis für das Spiel und das, was bei den unterschiedlichen Festen von ihnen verlangt wird, entwickelt haben. Dennoch ist das Trommeln für alle offen die Interesse zeigen und an keine Form von Kaste gebunden.

Unterschiedliche Stile entwickelten sich in den vielen Regionen dieses riesigen Kontinents, verschiedene Instrumente werden in abwechslungs-
reichen Formationen gespielt und die musikalischen Konzepte der spielenden Gruppen haben sich unterschiedlich ausgebildet. Für den Trommler bedeutet das nicht nur, dass er die unterschiedlichen Instrumente spielen lernen muss, ihre Rhythmusfiguren und die möglichen (oder auch erforderlichen) Variationen für die verschiedenen Feste, sondern auch den Hintergrund zu jedem Rhythmus kennen muss, die dazugehörigen Lieder und die
Tanzschritte die den Rhythmus begleiten.
Das Trommeln bringt dem Fest (Teilnehmer und Spieler) Freude und Energie. Außerdem bietet es den SpielerInnen eine Möglichkeit sich musikalisch und gesellschaftlich auszudrücken. Das ist der Schwerpunkt von Djembemoves. Mehr Informationen für Interessierte an der Djembe im westafrikanischen Kontext gibt es
hier.
Hier sind einige Aufnahmen von Sean auf Festen in Guinea und Konzerten in Europa.