Wir stellen die Ringe so her, dass sie wie angegossen um den Umfang des Instrumentes passen. Auf diese Weise kann das Fell straff und wirksam über den Rand des Holzes und an den Seiten herunter gespannt werden. So wird der kontinuierliche Kontakt zwischen Fell und Holz gewährleistet.
Metallringe sind eine moderne Erfindung, die es erleichtern das Instrument zu stimmen. Im Falle der Djemben machen sie es erst möglich, eine viel stärkere Spannung auf das Fell zu bringen, welche wiederum dann einen höheren Klang erzeugt.
Für die Doundouns benutzen wir die Ringe um die Sangbans und Kensedenis zu bauen. Die Doundounba wird in einer speziellen, traditionellen Form "genäht". Bei dieser Nähtechnik formt das Seil die Haut durch Spannen zu Rillen. Somit liegt die Haut auf dem Boden und nicht das Seil. Die Haut ist widerstandsfähiger als das Seil. Da die Sangban und Kensedeni normalerweise um die Schulter hängend (oder auf Ständern oder Stühlen) gespielt werden, tritt dieses Problem nicht auf.